Auch im Spessart gibt es Schotter!

"Du hast doch bestimmt wieder irgendeine Schotterstrecke auf deinen Touren,eingeplant, oder?!". Bei der Besprechung am ersten gemeinsamen Abend kommt die Frage gerne und es fällt mir schwer, nicht ein verschmitztes Lächeln aufzusetzen und die Frage zu übergehen. Na klar, es iost schon was ganz Besonderes, nicht den Weg zu Schloss Mespelbrunn zu nehmen, wie es alle Touristen tun. Keiner nimmt die Forststrasse, die öffentlich und völlig legal ist, aber eben nicht ausgeschildert. Auch die Straße zwischen Zeitlofs und Gräfendorf ist eigentlich eine ganz normale Straße, zwölf KIlometer lang und durch den tiefsten Wald führend, aber eben geschottert. Ich bin sie nochmals eine Woche zuvor abgefahren. Alles Paletti. Kein Problem für eine Roller. Völlig easy. Tja, hätte es es wenigstens einen Tag zuvor geregnet. So aber fuhren wir völlig im Stab und am Ende sahen wir aus wie Max und Moritz, die aus dem Mehrteig gekrabbelt waren. Zu Glück haben alle drüber lachen können, später zumindest, als ich freiwillig den Hochdruckreiniger schwang und die guten Stücke säuberlich abdampfte. Für den Rest der Rollersaison habe ich auf auf Schottereinlagen verzichtet. Das soll auch so bleiben, es sei denn...

Ansonsten Toppwetter, klasse Stimmung, Landschaft und Kurven satt. Natürlich, wie immer kleine Nebenstrassen zur Burg Hirschorn, zur Burgruine Schwarzenberg, ins Hafenlohrtal, zur Bayerischen Schanz, zur Gebrüder Grimm Stadt Steinau, über eine Pontonbrücke über die Fränkische Saale, nach Wörthund ins Segelflugmuseum auf die Wasserkuppe. Hightlihts noch und noch auf rund 750 Kilometer Fahrstrecke in drei Tourtagen. Werden wir sicherlich mal wieder anbieten. Doch 2015 stehen andere Sachen auf dem Programm.